Mittwoch, 22. August 2007

"Dancing Queen"-Duett mit Chef // Chris does Karaoke

Hallihallo! Lang gab es nichts zu hören von mir - was zum einen auf meine Schreibfaulheit sowie zum anderen auf meinen vielleicht nicht sehr erholsamen, dennoch absolut genialen Urlaub mit Tine zurückzuführen ist! Aber ich gelobe Besserung; angefangen mit einem Erlebnis der koreanischen Art, bevor ihr hier in Kürze einen bebilderten Reisebericht finden werdet...


Vorgeschichte: In meiner Abteilung findet monatlich oder zweimonatlich ein Event statt, bei dem sämtliche Geburtstage der Mitarbeiter, die in zeitlicher Nähe vor oder nach! diesem Tag Geburtstag haben, gefeiert werden. Nun war die heutige Veranstaltung eine besondere, da sie den Geburtstag meines (deutschen) Chefs und Abteilungsleiters umfasste, zu der die gesamte, 33-köpfige Abteilung geladen wurde. Soweit so gut. Außer der Tatsache, dass Geburtstage hier zusammengelegt und vorgefeiert werden, nichts Besonderes.

Das Event: Der Abend begann - wie sämtliche Abteilungs- veranstaltungen - mit einem Dinner in einem typisch koreanischen Restaurant. Nach ausgiebiger Mahlzeit (es ist unglaublich wieviel Koreaner essen...) und offizieller Geschenkübergabe an die Gefeierten näherte sich der Abend dem Ende. Zumindest in diesem Restaurant. Wer jetzt vermutet, dass sich die Wege der Kollegen nach Danksagung für diesen tollen Abend Richtung Heimat trennen, hat weit gefehlt!

Denn, ein typischer Abend besteht hier üblicherweise aus zwei oder drei "Gängen". Und was liegt für den zweiten Gang näher als der Lieblingssport der Koreaner - KARAOKE!! Viele verbinden mit dieser Art sinnvoller Freizeitbeschäftigung womöglich Japan, aber so exzessiv wie es hier betrieben wird könnte man meinen es sei eine koreanische Erfindung!
Also ging es in versammelter Mannschaft (Ausreden, auch gesundheitliche, galten nicht) auf in eine Karaoke-Bar. Dort angekommen, gab es als erstes eine Art Domino-Day für Erwachsene: Shotgläser mit Whiskey auf halbgefüllten Biergläsern, die das Geburtstagskind nach dem Dominoprinzip in letztere befördert! Zum nun fertig gemixten Alkohol gebe man einen großen Raum mit Stereoanlage, zwei Mikrofone mit mit Hall-Effekt, einen Haufen gut gelaunter Koreaner und vergesse deutsche Arbeitsbeziehungen. Das Ganze dann nicht mal 2 Minuten ziehen lassen und der Spaß kann beginnen!!!

Bier-Whiskey-Domino

Nach einigen Bier und Whiskey zur mentalen Vorbereitung kam schließlich der "point of no return", an dem mein Chef das Mikro in die Hand gedrückt bekam und er mich auf die Bühne beorderte... Würden sie nicht noch leben, hätten sich ABBA garantiert im Grabe gedreht; aber es war irgendwie lustig. Ungewohnt, seltsam, aber lustig. Nicht dass Karaoke zu meinem Hobby avancieren würde, aber das Erlebnis war es auf jeden Fall wert!!

Der Beweis

In diesem Sinne:
"...young and sweet, only seventeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeen"

1 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hey du,
na mal sehn, ob nicht doch noch ein Karaokefan aus dir wird, wenn du noch'n bisschen da bist ;-)
Freut mich, dass Urlaub toll war. Lass mal was drüber hören.
Ab morgen lassen wir dann unsere Wohnung für ein paar Tage mal ganz allein...Bei mir gehts morgen los nach SA.
Na denn dir noch viel Spaß und lustige Momente!
Alles Liebe aus Berlin!